Virtual Reality Spiele, Apps und Erlebnisse im Test

GrooVR: Musikvideos für VR

Mit dem Song "Video Killed the Radio Star" rief MTV in den 1980er Jahren das Ende der Vormachtstellung des Radios für die Popmusikszene aus. Tatsächlich begann kurz darauf der Siegeszug der Musikvideos. Virtual Reality könnte ähnlich wichtig für die Musikszene werden, was die App GrooVR schon jetzt beeindruckend zeigt. GrooVR bietet optische Erlebnisse in 3D-Fantasiewelten und verbindet diese mit Songs aus den Datenbanken von Soundcloud, Spotify oder der eigenen Smartphone-Mediathek. Lichter und Figuren blinken und verformen sich dabei im Rhythmus der Musik. Das ist ähnlich der Visualisierungsfunktion in Programmen wie Mediaplayer oder Winamp, geht aber entscheidend darüber hinaus. Durch die Rundumsicht in VR ermöglicht GrooVR das komplette Eintauchen…

Test-Ergebnis

VR-Erlebnis
Nutzen
Content-Angebot

Gut

Fazit: Trip ohne Drogen - Musikvideos in VR bieten ein intensives Sounderlebnis.

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Mit dem Song „Video Killed the Radio Star“ rief MTV in den 1980er Jahren das Ende der Vormachtstellung des Radios für die Popmusikszene aus. Tatsächlich begann kurz darauf der Siegeszug der Musikvideos. Virtual Reality könnte ähnlich wichtig für die Musikszene werden, was die App GrooVR schon jetzt beeindruckend zeigt.

GrooVR bietet optische Erlebnisse in 3D-Fantasiewelten und verbindet diese mit Songs aus den Datenbanken von Soundcloud, Spotify oder der eigenen Smartphone-Mediathek. Lichter und Figuren blinken und verformen sich dabei im Rhythmus der Musik. Das ist ähnlich der Visualisierungsfunktion in Programmen wie Mediaplayer oder Winamp, geht aber entscheidend darüber hinaus. Durch die Rundumsicht in VR ermöglicht GrooVR das komplette Eintauchen in die Songs.

Vier verschiedene VR-Welten stehen zurzeit in GrooVR kostenlos bereit. Künstlerisch dominiert der Surrealismus. So bietet „Mission 9“ einen Trip auf einem dunklen Planeten. Hier schweben wir mit einem Hooverboard über Gebirgsgewässer und begegnen unter einem klaren Sternenhimmel fliegenden Mantarochen, Asteroiden und Lichtmaschinen, bei der die örtliche Großraumdisko neidisch wird.

Bei „Transcend Winter“ bewegt man sich auf einem schmalen Steg auf eine große Buddha-Statue zu. Links und rechts quaken Frösche auf einem Seerosenteich, über einem am Himmel segelt ein riesiger Schwertwal durch die Luft. Klingt schräg, ermöglicht aber – ganz ohne Drogen – ein intensives Musikerlebnis.

Das Ergebnis von GrooVR ist umso beeindruckender, weil die Animationen im Gegensatz zu Musikvideos nicht besonders auf die einzelnen Songs abgestimmt sind. Für VR-Erlebnisse, die auf einzelne Songs zugeschnitten sind, ist in Zukunft umso mehr drin.

GrooVR bietet zurzeit keine Steuerungs- oder Intaraktionsmöglichkeiten in den virtuellen Welten. Bei der Songauswahl sind aber mit Soundcloud, Spotify oder der eigenen Smartphone-Mediathek jede Menge Freiheiten gegeben.

Positiv
  • Verbindung von Musik und VR schafft intensives Erlebnis
  • Eigene Songs abspielbar
Negativ
  • keine Steuerungs- oder Intaraktionsmöglichkeiten
Genre
Entwickler
Hardware
Größe

Preis
Musik VR
Presence Labs
Samsung Gear VR
84 MB
kostenlos

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